
Die
halbe Mannschaft nutzt noch mal die Gelegenheit an Land zu duschen. Wenn
das Wetter mitspielt wollen wir in einem Rutsch nach Bornholm durchsegeln.
Das bedeutet aber auch, dass wir nachts durchsegeln und - wenn es gut läuft
- spät abends ankommen. Zu allem Überfluss fängt es dann
auch noch an zu regnen. Das muss ja nicht unbedingt sein. Um kurz vor 11.00
h kommen wir endlich los. Um 12.15 h passieren wir die Südspitze von
Langeland. Es regnet immer weiter.
Damit
die Mannschaft nicht meutert, muss sie beschäftigt werden. Also werden
die Montagsmaler an der Rückseite des Kochhauses wiederbelebt, natürlich
als Dienstagsmaler. Immerhin hört dann auch der Regen auf.
Abends gibt es jedenfalls etwas Ordentliches
zu essen, das ist ein Höhepunkt an einem solchen Tag. Anschließend
werden die Wachen für die Nacht eingeteilt. Allzu viele gibt es ja
nicht zum Einteilen.
Ich darf von 10.00 h bis 2.00 h schlafen. Die erste Wache lässt uns
aber eine halbe Stunde länger schlafen. Insgesamt war die Wacheinteilung
für den nächsten Tag aber von Vorteil.