4. Tag - Neksø - Sandhamn
1025,0 hPa, 21°C, SSW 2
Um 9.40 Uhr heißt es dann Leinen los Richtung Christiansø. Die Mannschaft ist eingecremt und sonnengeschützt. Stefan setzt sich mit dem Hafenmeister von Christiansø in Verbindung, im Hafen ist wenig Platz und das Einlaufen wäre erst um 16.30 h möglich. Da es erst kurz vor ein Uhr ist, entscheiden wir uns nach Schweden durchzusegeln. Die Zwiebeln werden zum Trocknen ans Deck gebracht. Der Wind ist auch günstig, er hat auf SSO gedreht und weht mit Stärke 3 bis 4. Bis auf das Groß-Top-Segel haben wir alles oben. Diesmal als kleines Schmankerl sogar das Besan-Stagsegel. Wir laufen damit über 7 kn. Abends gibt es Spaghetti mit einer leckeren Sauce.
Zwiebeln an Deck und alle sind weg!
Bald erreichen wir die schwedische Küste und wollen in Sandhamn festmachen. Obwohl Sandhamn leicht anzusteuern sein soll, ist die Hafeneinfahrt mit seinen unbeleuchteten Tonnen kaum zu finden. Besonders irritierend ist da auch eine blinkende Boje mitten in der Einfahrt. Insbesondere wenn sich herausstellt, dass es sich um eine schwimmende Möwe handelt, die von irgendwoher angeleuchtet wird. Um 23.30 h machen wir dann doch in Sandhamn fest, an einem "wunderschönen Liegeplatz" direkt gegenüber der Coast-Guard. Aber immerhin haben wir Landstrom und somit kaltes Bier und so können wir in den dritten Geburtstag der Tour, den von Matthias, hineinfeiern. Allerdings sind die meisten doch etwas müde, so dass es nicht sehr lange dauert.